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Dienstplan erstellen – Schritt für Schritt

Ein guter Dienstplan deckt jede Öffnungszeit ab, hält die Arbeitszeitregeln ein und ist fair. So gehst du vor – egal ob mit Papier, Excel oder Dienstbit.

Aktualisiert am 25. Oktober 2026

Bedarf festlegen

Bevor du Namen einträgst, klär, wann wie viele Leute da sein müssen. Schreib für jeden Wochentag die Öffnungszeiten auf und überleg, wo es eng wird: der Vormittag in der Ordination, der Mittag im Café, der Samstag im Geschäft.

Dann die Mindestbesetzung je Rolle: Wer muss immer da sein? In der Apotheke etwa immer eine Pharmazeutin und eine PKA, im Lokal mindestens zwei in der Küche. Lehrlinge zählen oft nicht dazu. Diese Regeln sind später dein Prüfstein für jeden Plan.

Schichten definieren

Leg eine Handvoll fester Schichten fest, statt jede Woche neue Zeiten zu erfinden: Früh, Spät, Ganztags, Samstag. Plane bei jeder Schicht die Pause gleich mit – bei mehr als sechs Stunden ist eine Ruhepause Pflicht.

Wo eine Übergabe nötig ist, lass Schichten eine Viertelstunde überlappen. Feste Schichten machen den Plan lesbarer, und dein Team kann sich die Zeiten merken.

Fixes zuerst eintragen

Trag zuerst ein, was sich nicht verschieben lässt: Urlaub, Berufsschule, Feiertage, Fortbildungen, Nacht- oder Bereitschaftsdienste und bereits zugesagte Wünsche.

Erst danach verteilst du die übrigen Schichten. Wer zuerst plant und dann Urlaube hineinquetscht, baut den Plan am Ende zweimal.

Schichten fair verteilen

Jetzt kommen die Namen. Halte dich an die Wochenstunden laut Vertrag und schau auf das Zeitkonto: Wer viele Plusstunden hat, bekommt eher kürzere Wochen. Verteile Samstage und Sonntage reihum und zähl mit, wer wie oft dran war – nach ein paar Monaten weiß sonst niemand mehr, ob es gerecht war.

Gleichbleibende Beginnzeiten in einer Woche und lieber wenige, längere Dienste als viele kurze erleichtern allen den Alltag.

Arbeitszeitregeln prüfen

Bevor der Plan raus geht: Prüfe die gesetzlichen Grenzen. In Österreich sind das unter anderem höchstens 12 Stunden am Tag und 60 Stunden pro Woche, 11 Stunden Ruhezeit zwischen zwei Diensten, eine Pause ab mehr als 6 Stunden und die Wochenendruhe. Viele Kollektivverträge regeln zusätzlich eigene Grenzen.

Die Details mit Beispielen stehen im Ratgeber Arbeitszeit im Dienstplan.

Veröffentlichen und aktuell halten

Gib den Plan rechtzeitig bekannt. Legst du als Arbeitgeber die Arbeitszeiten fest oder änderst sie, musst du sie in Österreich grundsätzlich mindestens zwei Wochen im Voraus mitteilen (§ 19c AZG); Ausnahmen gibt es für unvorhersehbare Fälle, und der Kollektivvertrag kann abweichen. Je früher alle Bescheid wissen, desto weniger Tauschwünsche.

Ändert sich etwas, sag es den Betroffenen direkt – ein geänderter Zettel am Schwarzen Brett fällt oft erst auf, wenn es zu spät ist. Am Monatsende brauchst du die tatsächlichen Zeiten für die Arbeitszeitaufzeichnung.

Mit Excel oder mit Dienstbit?

Für ein kleines Team reicht eine Vorlage. Sobald Urlaub, Teilzeit und Wochenenden dazukommen, nimmt dir Dienstbit die Rechnerei ab – kostenlos.

Excel-VorlageDienstbit

Du verteilst jede Schicht von Hand

„Plan vorschlagen“ verteilt die Woche oder den Monat, du passt nur noch an

Regeln wie 11 h Ruhezeit prüfst du selbst

Besetzung, 12 h am Tag, Pausen und 11 h Ruhezeit werden beim Planen geprüft

Plan als Datei oder Ausdruck

Plan am Handy, für alle derselbe Stand

Urlaubswünsche per Zuruf

Antrag in der App, Genehmigung mit einem Tipp

Zeitkonto in einer eigenen Liste

Zeitkonto und Resturlaub rechnen sich selbst

Häufige Fragen zum Dienstplan

Noch etwas offen? Schreib uns über das Kontaktformular.

Kann KI oder ChatGPT einen Dienstplan erstellen?

Ein Chatbot kann Vorschläge formulieren, kennt aber weder eure Verträge noch Urlaube und Zeitkonten, und er hält Regeln nicht zuverlässig ein. Dienstbit geht einen anderen Weg: „Plan vorschlagen“ ist ein Rechner ohne künstliche Intelligenz. Er hält Öffnungszeiten, Urlaub und die Grenzen von 12 Stunden am Tag, 60 Stunden pro Woche und 11 Stunden Ruhezeit immer ein, gibt der Mindestbesetzung Vorrang, zeigt offene Lücken an und verteilt den Rest so fair wie möglich. Gerechnet wird direkt auf deinem Gerät, deine Daten gehen an keinen anderen Dienst. In der Demo ausprobieren

Wie lange im Voraus muss der Dienstplan feststehen?

Legt der Arbeitgeber die Arbeitszeiten fest oder ändert sie, muss er sie grundsätzlich mindestens zwei Wochen im Voraus mitteilen (§ 19c AZG). Kürzer geht es nur in unvorhersehbaren Fällen, und der Kollektivvertrag kann abweichen. Mehr im Ratgeber Arbeitszeit im Dienstplan.

Was gehört auf einen Dienstplan?

Name und Rolle, Tag, Beginn, Ende und Pause jeder Schicht, Abwesenheiten wie Urlaub, Krankenstand oder Berufsschule, die Kalenderwoche und der Stand des Plans. Praktisch sind außerdem die Wochenstunden je Person und die Feiertage.

Wöchentlich oder monatlich planen?

Viele Kleinbetriebe planen eine Woche und übernehmen sie für die folgenden Wochen, andere planen gleich den Monat. Wichtig ist, dass der Plan rechtzeitig feststeht. Dienstbit schlägt dir beides vor – eine Woche oder einen ganzen Monat.

Gibt es eine kostenlose Vorlage?

Ja: unsere Dienstplan-Vorlage für Excel und zum Ausdrucken, mit Feiertagen für Österreich – ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse.

Den Plan auf Knopfdruck ausprobieren

Dienstbit ist der kostenlose Dienstplan für Apotheken und Kleinbetriebe: Plan vorschlagen lassen, am Handy veröffentlichen, Urlaub per Antrag. Die Demo zeigt alles ohne Anmeldung.